Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Künstlervermittlung bei Graffitiartist

 

1. Geltungsbereich

Die nachfolgenden AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Kunden und der Künstlervermittlung (nachfolgend “Vermittlung” genannt).

2. Vertragsgegenstand

Die Vermittlung vermittelt zwischen dem Kunden und einem geeigneten Künstler. Der Kunde beauftragt die Vermittlung mit der Suche eines passenden Künstlers und schließt hierfür einen Vermittlungsvertrag für die Vermittlung ab.

3. Vertragsschluss

Der Vermittlungsvertrag kommt zustande, sobald der Kunde ein Angebot der Vermittlung annimmt. Das Angebot kann schriftlich, mündlich oder per E-Mail erfolgen.

4. Leistungsumfang

Die Vermittlung stellt dem Kunden geeignete Künstler für das geplante Projekt zur Auswahl. Die Vermittlung übernimmt jedoch keine Gewähr für die Qualität der Arbeit des Künstlers. Der Kunde hat die Möglichkeit, sich vor Auftragserteilung ein Bild von den Werken des Künstlers zu machen.

5. Honorar

Das Honorar für die Vermittlung ist in der Auftragsbestätigung angegeben und wird fällig, sobald der Kunde einen Künstler verbindlich ausgewählt hat. Das Honorar ist unabhängig davon zu zahlen, ob der Kunde letztendlich den vermittelten Künstler beauftragt oder nicht. Vor der Leistungserbringung sind 50% des Auftragsvolumen fällig und nach der Fertigstellung die restlichen 50%.

6. Stornierungsbedingungen

Bei Workshops:

Die im Voraus gebuchten Tickets für den offenen Graffitiworkshop werden im Falle einer Stornierung 2 Tage vor Workshopbeginn zu 100 % erstattet. Bei einer Stornierung 2 bis 1 Tag vor Workshop Beginn fallen 50 % Stornokosten und bei 24 Stunden oder weniger 100 % Stornokosten an.
Bei Stornierungen von Workshops für Gruppen und Schulklassen fallen bis 7 Tage vor dem Workshop Beginn keine Stornokosten an. Zwischen 7 und 4 Tagen vor Beginn des Workshops fallen 50 % Stornokosten und bei 3 Tagen und weniger fallen 100 % Stornokosten an.

Bei Graffitis:
Sobald ein Termin fest gebucht ist und ein Auftrag 24 Stunden vorher storniert wird, sind 80% des Auftragsvolumens fällig. Ab 48 Stunden vorher werden 70%, ab 72 Stunden vorher 60% und ab 5 bis 7 Tagen vorher 50 % fällig.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die Vermittlung über alle für die Vermittlung relevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zu informieren. Insbesondere ist der Kunde dazu verpflichtet, die Vermittlung über den Umfang und die Art des gewünschten Auftrags sowie über den vorgesehenen Einsatzort zu informieren. Die QM Anzahl der zu bearbeitenden Fläche muss exakt angegeben werden.

8. Gewährleistung

Die Vermittlung gewährleistet nicht die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen, die sie im Rahmen der Vermittlung zur Verfügung stellt. Die Vermittlung übernimmt auch keine Gewähr dafür, dass die vermittelten Künstler die vom Kunden gewünschten Leistungen erbringen können. Sollte es dennoch zu Mängeln bei der vermittelten Leistung kommen, hat der Kunde dies der Vermittlung unverzüglich mitzuteilen. Die Vermittlung wird sich dann bemühen, eine Lösung zu finden.

9. Copyright und Nutzungsrechte

Soweit nicht anders vereinbart, verbleiben alle Urheber- und Nutzungsrechte an den erstellten Graffitikunstwerken bei der Vermittlungsagentur. Der Kunde erhält lediglich ein einfaches Nutzungsrecht an den Kunstwerken. Eine Weiterverbreitung, Veräußerung oder Veröffentlichung der Kunstwerke bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der Vermittlungsagentur. Das Kunstwerk wird mit dem Logo von Graffitiartist signiert.

10. Datenschutz

Die Vermittlung beachtet die geltenden Datenschutzbestimmungen und verpflichtet sich, alle personenbezogenen Daten des Kunden vertraulich zu behandeln.

11. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder infolge Änderung der Gesetzeslage oder durch höchstrichterliche Rechtsprechung oder auf andere Weise ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig werden oder weist dieser Vertrag Lücken auf, so sind sich die Parteien darüber einig, dass die übri­gen Bestimmungen dieses Vertrages davon unberührt und gültig bleiben. Für diesen Fall verpflichten sich die Vertragsparteien, unter Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Bestimmung zu vereinbaren, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt und von der anzunehmen ist, dass die Parteien sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit oder Nichtigkeit gekannt oder vorhergesehen hätten. Entsprechendes gilt, falls dieser Vertrag eine Lücke enthalten sollte.

12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und der Vermittlung gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Kunde Verbraucher, so gelten die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz der Vermittlung, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.