Warum sollten Künstler die Haut vor Graffiti Lacken schützen?

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Immer mehr Graffiti-Künstler sind sich der Gesundheits- und Sicherheitsprobleme ihrer Arbeit bewusst und achten darauf, ihre Gesundheit zu schützen. Lösungsmittel in der Luft und Giftstoffe, die über die Haut aufgenommen werden, sind häufige Belastungen, denen die Künstler ausgesetzt sind. Eines der wichtigsten Dinge ist sicherzustellen, dass der Arbeitsbereich über eine gute Belüftung oder Luftzirkulation verfügt. Eine weitere wesentliche Aufgabe ist es, den Hautkontakt mit Farben und Pigmenten zu minimieren. Einige Farben enthalten gefährliche Pigmente.

 

Wir von GRAFFITIARTIST stehen für erstklassige Graffitikunst und nehmen unsere Verantwortung wahr, über Gefahren bei der künstlerischen Arbeit aufzuklären.

Warum ist ein Hautschutz notwendig?

Ganz einfach, damit Chemikalien am Arbeitsplatz nicht durch die Haut in den Körper dringen können.

 

Die Haut ist das größte Organ im menschlichen Körper.

 

Deshalb ist Hautschutz für die Gesundheit von großer Bedeutung! Isocyanate, die häufig in 2K-Klarlack Spraydosen vorkommen, sind Sensibilisatoren und können Asthma verursachen.

 

Wenn Künstler ein Graffiti mit einer Spraydose anfertigen, entsteht sogenannter Overspray. Dieser Farbnebel legt sich auf jede Oberfläche in einem gewissen Radius. Ebenfalls auf die Haut und kann so vom Körper aufgenommen werden.

Wann sollten Graffitikünstler Ihre Haut schützen?

Die Haut sollte bei allen Arbeiten mit Graffiti-Lacken geschützt werden. Egal, ob beim Sprayen oder beim Pinseln, wenn die Haut mit chemischen Substanzen in Berührung kommt, werden Schadstoffe aufgenommen. Dies gilt ebenfalls für Staub oder Klebstoffe.

 

Bei diesen Arbeiten sollte ein entsprechender Hautschutz berücksichtigt werden:

 

  • Spachtelmasse oder Klebstoffe verarbeiten:
    • Handschuhe beim Auftragen.
    • Handschuhe verwenden und Arme schützen, falls Schleifarbeiten anfallen.

 

  • Mischen von Grundierung, Lacken oder Versiegelungen:

 

  • Sprayen mit Spraydose oder Lack mit Pinsel verarbeiten:
    • Handschuhe, eventuell ein Lackieranzug.

 

Selbstverständlich gehören auch der Atem- und Augenschutz zur persönlichen Schutzausrüstung jedes Graffiti-Künstlers.

Welche Chemikalien können gesundheitliche Auswirkungen haben, wenn sie mit der Haut in Berührung kommen?

Warum sollten Kuenstler die Haut vor Graffiti lacken schuetzen

Isocyanate können in Grundierungen, Versiegelungen, Lacken und sogar in Dichtungsmassen oder Klebstoffen enthalten sein. Wiederholte Belastung mit dieser Chemikalie kann Asthma verursachen. Die Hautbelastung durch Isocyanate kann sogar noch stärker zu Asthma führen als das Einatmen.

Lösungsmittel wie Aceton können die Haut schädigen, sie austrocknen und rissig werden lassen. Einige Lösungsmittel können die Haut sogar verätzen. Sie dringen durch die Haut und können die Leber und möglicherweise andere Organe schädigen.

 

Lackstaub geht nicht nur durch die Haut, er kann auch leicht von den Händen in den Mund gelangen und verschluckt werden.

Was ist der beste Schutz?

Schutzanzüge

Um optimalen Schutz zu gewährleisten, können Lackieranzüge oder Lackiermäntel getragen werden. Hier ist der komplette Oberkörper, bei kompletten Anzügen auch der Unterkörper vor Graffiti-Lacken geschützt. Werder Lackdämpfe noch Farbnebel dringt durch diesen Schutz in die Haut.

Kapuzen

Kapuzen schützen den Kopf, Halsbereich und das Genick effektiv vor Lösemitteln oder Farbstaub.

Handschuhe

Nitrilhandschuhe sind dünn und optimal geeignet, um damit zu sprayen. Sie halten Graffiti-Lacke ab und schützen von Isocyanaten. Leider bieten Sie keinen effektiven Schutz gegen Lösemittel, da sie sich darin gewissermaßen auflösen.

Eine Kombination dieser einzelnen Schutzmaßnahmen machen den Hautschutz komplett.

 

GRAFFITIARTIST sieht in den Workshops immer wieder, dass die Gefährdung unterschätzt wird und das Thema Hautschutz wenig präsent ist. Dem wollen wir mit den nötigen Informationen entgegenwirken.